Zwetschgenblattlaus beflügelt Kartoffelviren
Nicht die Grüne Pfirsichblattlaus – wie bisher angenommen – sondern die Grüne Zwetschgenblattlaus ist wahrscheinlich ein Hauptüberträger des wirtschaftlich bedeutsamen Kartoffelmosaikvirus (PVY). Wissenschaftler von Agroscope Changins-Wädenswil in der Schweiz haben das Auftreten von PVY und die Daten zur Überwachung des Blattlausflugs in Beziehung gesetzt: In Jahren mit starkem Frühjahrsflug der Grünen Zwetschgenblattlaus war der Befall mit Kartoffelviren besonders hoch.
(aid)

Reisen Sie mit der “Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für integrierten Pflanzenschutz” nach Brasilien
Brasilien - das größte Land Südamerikas - ist geprägt von den tropischen Regenwäldern um den Amazonas im Norden, Gebirgs- und Hügellandschaften im Süden sowie der Atlantikküste, an der sich Rio de Janeiro mit der einzigartigen Christusstatue und dem Zuckerhut befindet. Ebenso beeindruckend präsentieren sich die Iguazu-Wasserfälle an der Grenze zu Argentinien. Neben diesen Höhepunkten lernen wir auch das landwirtschaftliche Leben Brasiliens bei der Besichtigung von regionalen Betrieben im südlichen Teil des Landes kennen. Die Lebensfreude und Leichtigkeit der Brasilianer, der Rhythmus des Sambas sowie die Sonne an der Copacabana machen die besondere Atmosphäre dieses wunderschönen Landes mit seinem Facettenreichtum aus.
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Anmeldeschluss ist der 16. Juli 2012
Maßnahmen zeigen Wirkung: Mehr Schutz für Bienen
Durch eine Verbesserung der Beizqualität sowie weiteren, begleitenden Maßnahmen konnten die Bienenverluste in den vergangenen Jahren in Österreich deutlich reduziert werden. Dazu beigetragen haben auch die verschärften Auflagen. Der Schwerpunkt der Untersuchungen lag in den Mais-, Raps- und Kürbisanbaugebieten Österreichs. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsprojekt "MELISSA", das von der Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) ins Leben gerufen wurde.
Georg Prosoroff - Preis zur Förderung von Forschungsarbeiten zum integrierten Pflanzenschutz 2012
Die 1959 gegründete Österreichische Arbeitsgemeinschaft für integrierten Pflanzenschutz hat in Würdigung ihres im Mai 2009 plötzlich und unerwartet verstorbenen Präsidenten ÖkR DI Georg Prosoroff entschieden, jährlich einen Förderpreis auszuschreiben. Der begeisterte Landwirt Georg Prosoroff aus Leopoldsdorf im Marchfeld widmete sich zeitlebens mit großer Hingabe und viel Engagement der Idee des integrierten Pflanzenschutzes. Fast 24 Jahre stand er an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft und trug in dieser Funktion maßgeblich zur weltweit vorbildhaften Entwicklung der österreichischen Landwirtschaft bei.
Neuer Folder zum sachgerechten Reinigen und Befüllen von Pflanzenschutzgeräten
Pflanzenschutzmittel können auf zahlreichen Wegen in Grund- und Oberflächengewässer gelangen. Neben dem Eintrag von behandelten Flächen durch Abdrift, Oberflächenabfluss und Erosion stellen Punkteinträge, die beim Befüllen und bei der Reinigung entstehen können, ein Risiko dar. Der Trinkwasser-Grenzwert stellt quasi eine Nulltoleranz dar. Um ein Gramm Wirkstoff auf den Grenzwert zu verdünnen, ist z. B. ein Bach von 2 m Breite, 50 cm Tiefe und 10 km Länge notwendig. Wird eine Grenzwertüberschreitung festgestellt, können Anwendungseinschränkungen die Folge sein. Die letztmögliche Konsequenz ist das Verbot von bestimmten Wirkstoffen.
Punkteinträge lassen sich vermeiden: Mit entsprechend ausgerüsteten Pflanzenschutzgeräten und Sorgfalt bei der Lagerung, beim Befüllen, bei der Anwendung und insbesondere beim Reinigen von Spritzgeräten.
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