Von der Zierpflanze zur Plage

PDFDruckenE-Mail
knoeterichVon der Zierpflanze zur Plage

Die AGES (Agentur für Ernährungssicherheit) warnt vor der weiteren Ausbreitung des Japanischen Staudenknöterichs (Fallopia japonica). Er git als eine der problematischsten invasiven Pflanzen in Österreich. Ursprünglich wurde der Japan-Staudenknöterich im 19. Jahrhundert als Zierpflanze für Gärten und Parkanlagen nach Europa eingeführt. Die Art wurde auch als Futterpflanze und zur Böschungsbefestigung ausgepflanzt.

Eine einzelne Pflanze kann sich durch Rhizomwachstum (Sprossachsen) rasant ausbreiten. Vielfach werden Rhizomteile mit dem Wasser transportiert, sodass ganze Flussläufe flussabwärts vom Staudenknöterich besiedelt werden. Der Schwerpunkt der Verbreitung in Österreich liegt daher an den Ufern von Fließgewässern, vor allem an gehölzfreien Uferabschnitten. Die Pflanze dringt hier in die natürliche Vegetation ein und verdrängt die heimischen Pflanzenarten.

Gemeinsam ist allen Staudenknöterich-Arten, dass sie nur sehr schwer zu bekämpfen sind und es Jahre dauern kann, bis die Pflanze erschöpft ist und abstirbt. Jeder neue Trieb muss zurückgeschnitten und gemäht werden. Jedes kleinste Teilstück muss vernichtet werden.

Quelle: AGES

© 2012 - Österreichische Arbeitsgemeinschaft für i n t e g r i e r t e n Pflanzenschutz
   
| Samstag, 19. Mai 2012 |